Technisches Werken

Baust du gerne Modelle? Möchtest du federleichten Eierfluggeräten Auftrieb verleihen oder bleischwere Altstoffe zum Schwimmen bringen? Oder würdest du gerne einmal ein selbstgemachtes Möbelstück entwerfen, seine Einzelteile mit Werkzeugen fertigen, die Teile schließlich mit eigenen Händen zusammensetzen, um letztendlich stolz darauf sitzen zu können? Wer repariert eigentlich dein Fahrrad?

Im Mittelpunkt unseres Werkunterrichtes steht nicht so sehr das „alle Stückerln spielende Werk“, sondern vielmehr das produktiv-kreative TUN:

mit Hirn, Hand und Herz.

+ die kognitiven Fähigkeiten beim Entwerfen, Planen und Problemlösen. 

+ die motorische Geschicklichkeit beim Führen der Werkzeuge, beim Dosieren der Körperkraft und in der Kooperation mit den Händen anderer.

+ Selbstvertrauen, weil eingeübte Fertigkeiten als impliziertes Wissen nicht verloren gehen.

Erst aus dem TUN erwächst mit dem ÜBEN das KÖNNEN: Geduld und Ausdauer, Konzentration und Intuition, Problemlösungsbereitschaft und Zielorientierung, Koordinations- und Kooperationsfähigkeit wird man auch außerhalb der Werkstatt gut brauchen können.

Eine Besonderheit, vor allem für den Nachmittagsunterricht, bietet unser Schulgarten.

Hier kann an der frischen Luft und unter freiem Himmel so manches nur in Teamarbeit realisiert werden:

Trockensteinmauern, Pflasterungen, Wegebau, Beeteinfassungen, Zäune, Insektenhotel und weitere Techniken des naturnahen Gartenbaues entstehen nur durch Kooperation in der Gruppe, wenn viele Hände gemeinsam ans Werk gehen.