Aufbau und Ablauf

Reifeprüfung NEU

 

Seit dem Schuljahr 2014/2015 findet die Reifeprüfung an der AHS mit neuen Regelungen statt. Die neue standardisierte, kompetenzorientierte Reifeprüfung besteht aus 3 voneinander unabhängigen Säulen:

 

Vorwissenschaftliche Arbeit inkl. Präsentation und Diskussion

3 bzw. 4 Klausurarbeiten

3 bzw. 2 mündlichen Prüfungen

 

Die neue Reifeprüfung ist modular aufgebaut. Das bedeutet, dass SchülerInnen trotz negativer Leistung(en) in der ersten oder zweiten Säule zur mündlichen Prüfung antreten können. Alle negativ beurteilten Klausuren können entweder im 1. Nebentermin wiederholt werden oder durch mündliche Prüfungen (Kompensationsprüfungen auf Antrag der Kandidatin/des Kandidaten) im Haupttermin kompensiert werden.

 

Diese „Kompensationsprüfungen“ bestehen bei standardisierten Klausurfächern aus zentral vorgegebenen Aufgabenstellungen. Detaillierte Informationen sind auf der Seite des Bundesministeriums zu finden.

 

 

6.Kl. Einführung in die Praxis wissenschaftlichen Arbeitens
7.Kl. Wintersemester/1. Woche im SS Themenfindung, Wahl der BetreuerInnen, Info zur VWA-Eingabe/verbindliche Anmeldung der VWA über die Plattform, Genehmigung der VWA durch BetreuerIn
7.Kl. Bis Ende März Genehmigung der VWA durch die Direktorin
7.Kl. Bis Ende April Genehmigung der VWA durch den Landesschulrat
8.Kl. 1.  Woche nach den Weihnachtsferien Ansuchen um Zulassung zur Reifeprüfung
8.Kl. Mitte/Ende April Zensurkonferenz
8.Kl. Ende April/Anfang Mai Wiederholungsprüfung bei negativer Note im Jahreszeugnis möglich
8.Kl. Anfang Mai Schriftliche Reifeprüfung
8.Kl. Mai /Juni Präsentation und Diskussion der VWA
8.Kl. 2 Wochen nach der schriftlichen RP Zwischenkonferenz und Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Reifeprüfung. Bei negativer Beurteilung: Spätestens 3 Kalendertage nach Bekanntgabe muss die Schülerin/der Schüler ein Ansuchen um eine mündliche Kompensationsprüfung im Haupttermin oder um schriftliche Wiederholung der negativ beurteilten Fächer im 1. Nebentermin stellen.
8.Kl. Juni/Juli Mündliche Reifeprüfung

Voraussetzungen für die Zulassung zur NRP:

 

Bei 1 Nicht genügend im Jahreszeugnis der 8. Klasse:

  • SchülerInnen mit einem Nicht genügend in der Abschlussklasse sind berechtigt, vor den Klausurarbeiten im Haupttermin eine Wiederholungsprüfung in dem negativ beurteilten Gegenstand abzulegen.

 

  • Wird die Wiederholungsprüfung positiv beurteilt, ist die Schülerin/der Schüler berechtigt, zu den schriftlichen Klausurarbeiten und in der Folge zu den mündlichen Prüfungen anzutreten.

 

  • Ist das Kalkül (= Note) der Wiederholungsprüfung negativ, muss die Prüfung im Herbst (im Rahmen der Nachtrags- und Wiederholungsprüfungen), jedenfalls vor den Klausurarbeiten im 1. Nebentermin, abgelegt werden.

 

Bei 2 Nicht genügend im Jahreszeugnis der 8.Klasse:

  • Schülerinnen und Schüler, die in der Abschlussklasse zwei Nicht genügend haben, sind erst nach positiver Ablegung beider Wiederholungsprüfungen im Herbst zum Antreten zu den Klausurarbeiten im 1. Nebentermin berechtigt.

 

 

Achtung: Eine Wiederholungsprüfung kann nicht wiederholt werden! Wenn die Wiederholungsprüfung negativ ist, muss die 8. Klasse wiederholt werden.

 

Bei negativer Beurteilung der VWA:

Ein Antreten zur mündlichen Reifeprüfung im Haupttermin ist möglich, die Arbeit muss allerdings bis zum 1. Nebentermin im Herbst überarbeitet werden.

 

 

Negative Beurteilungen der NRP und Möglichkeiten der Kompensation:

 

Negative Klausurarbeiten sind (in einem der darauf folgenden Nebentermine im Herbst oder Frühjahr) schriftlich zu wiederholen. Das entspricht dem eigentlichen Kompetenzgedanken.

 

Dennoch sollen SchülerInnen die Gelegenheit erhalten, eine negative Klausurleistung noch im Haupttermin durch eine mündliche Kompensationsprüfung auszubessern.

 

Eine mündliche „Kompensation“ ist nach folgendem Prinzip möglich:

  • SchülerInnen müssen sich zur Kompensationsprüfung selber aktiv anmelden. Die Anmeldung muss 3 Tage nach Bekanntgabe der Ergebnisse gemacht werden.

 

  • Eine mündliche Kompensationsprüfung muss Aufgabenstellungen enthalten, die sich auf die vorangegangene Klausurarbeit beziehen. Bei standardisierten Klausurgegenständen werden diese Aufgabenstellungen extern erstellt und sind standardisiert.

 

  • Eine mündliche Kompensationsprüfung ist an eine im selben Termin unmittelbar vorher abgelegte Klausurarbeit gekoppelt. Der Termin für die mündliche Kompensationsprüfung wird bei standardisierten Prüfungsgebieten durch Verordnung festgelegt.

 

  • Prüfungsdauer: max. 25 Minuten, Vorbereitungszeit: mind. 30 Minuten. Die Prüfung ist vor der Prüfungskommission, bestehend aus PrüferIn der Klausurarbeit, FachkollegIn, Klassenvorstand, Schulleitung, Vorsitzende/r, abzulegen.

 

  • Eine SchülerIn kann zu allen negativ beurteilten Klausuren Kompensationsprüfungen ablegen, je nach Anzahl der negativen Klausurarbeiten.

 

  • Das Gesamtkalkül (= Gesamtnote) einer negativen Klausur in Kombination mit einer mündlichen Kompensationsprüfung kann nicht besser als „Befriedigend“ lauten.

 

  • Im RP-Zeugnis wird die mündliche Kompensationsprüfung nicht vermerkt.

 

  • Die Wiederholungen müssen nicht zwingend im Herbst- bzw. Frühjahrstermin erfolgen, sondern „in einem nächsten Termin“.

 

 

1. Säule:

 

Die Vorwissenschaftliche Arbeit (VWA)

 

Die Kandidatinnen und Kandidaten sollen ihren persönlichen Interessen folgen können und diese in Form einer vorwissenschaftlichen Arbeit bearbeiten. Sie wählen ein Thema und nicht einen Unterrichtsgegenstand. Im Reifeprüfungszeugnis werden der Titel der VWA und die Beurteilung des Prüfungsgebietes angeführt sein.

 

  • Als BetreuerInnen können alle LehrerInnen der Schule gewählt werden, unabhängig davon, ob sie KlassenlehrerInnen sind.
  • Die BetreuerInnensuche sowie die informelle Voranmeldung zu den Themen erfolgt bereits im Wintersemester der 7. Klasse.
  • Das Thema und der Erwartungshorizont müssen über die Genehmigungsplattform https://genehmigung.ahs-vwa.at bis spätestens 1. Woche nach den Semesterferien der 7. Klasse hochgeladen werden. Die definitive Meldung eines Themas an den Landesschulrat durch die Direktion hat bis Ende März zu erfolgen. Der LSR genehmigt das Thema bis Ende April.
  • Die Arbeit wird in der 1. Woche nach den Semesterferien im Maturajahr auf die Plattform hochgeladen; zwei Printversionen sind außerdem abzugeben.
  • Nach der Bewertung der VWA gibt es eine Präsentation und Diskussion vor der Prüfungskommission (BetreuungslehrerIn, KV, Schulleitung, Vorsitzende/r), die über die Beurteilung entscheidet.
  • Die Note setzt sich aus der Bewertung von Arbeit, Präsentation und Diskussion zusammen.

 

Links:

 

Umfang: 40.000 – 60.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen, Abstract; exklusive Vorwort, Inhalts-, Literatur-, Abkürzungsverzeichnis, Glossar, Anhang)

 

Bestandteile der Arbeit:

 

  • Titelblatt (Thema, Forschungsfrage, Name des Verfassers, Name der Betreuerin/des Betreuers)
  • Abstract (in Deutsch oder Englisch, ca. 1.000 – 1.500 Zeichen inkl. Leerzeichen)
  • Vorwort (optional)
  • Inhaltsverzeichnis
  • Textteil: Einleitung – Hauptteil – Schluss (ca. 39.000 – 60.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)
  • Literaturverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis (optional)
  • Abkürzungsverzeichnis (optional)
  • Glossar (optional)
  • Anhang (optional)
  • Begleit- und Betreuungsprotokoll

 

Ausfertigung: 2-fach (gebunden, inklusive Begleitprotokoll), außerdem digital über die Genehmigungsplattform

 

 

2. Säule:

 

Die Klausuren (drei oder vier schriftliche Prüfungen)

Die schriftliche Reifeprüfung ist in Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen standardisiert. Die Prüfungsaufgaben, die Durchführung und die Beurteilungskriterien werden über das BIFIE (vom Bundesministerium für Bildung und Frauen beauftragt) zentral vorgegeben.

 

Prüfungsgebiete:
verpflichtend:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Lebende Fremdsprache (Englisch, Französisch, Italienisch)

 

optional: jedes Fach, in dem Schularbeiten geschrieben wurden.

 

 

Die Schwerpunkt Sprachen muss entweder in der VWA oder in der Schriftlichen Reifeprüfung oder in der Mündlichen Reifeprüfung vorkommen!

 

 

 

 

3. Säule:

 

Zwei bzw. drei mündliche Prüfungen

 

  • Die mündliche Reifeprüfung besteht aus zwei oder drei Teilprüfungen aus inhaltlich und fachlich unterschiedlichen Prüfungsgebieten.

 

  • Die Wahl der Prüfungsgebiete muss bis 15. Jänner der letzten Schulstufe erfolgen (8. Klasse). Alle Pflichtgegenstände, Wahlpflichtgegenstände und Freigegenstände, die mindestens 4 Wochenstunden in der Oberstufe aufweisen und bis zur vorletzten Schulstufe unterrichtet wurden, sind maturabel.

 

  • Bei zwei mündlichen Prüfungen muss die Summe der Jahreswochenstunden der beiden Gegenstände in der Oberstufe mindestens 10 Unterrichtsstunden betragen. Bei drei mündlichen Prüfungen muss die Summe der Wochenstunden der drei Gegenstände in der Oberstufe mindestens 15 Unterrichtsstunden betragen.

 

  • Wenn zwei Pflichtgegenstände die Summe von zehn Stunden nicht erreichen (z. B. PuP und Chemie), dann ist eine Kombination aus Pflichtgegenstand mit „vertiefendem“ Wahlpflichtgegenstand (WPG) möglich (z.B. Chemie mit besuchtem Wahlpflichtgegenstand aus Chemie). Es gilt dann der gesamte WPG als Prüfungsgegenstand, er kann nicht in Teilstoffgebiete aus 7. oder 8. Klasse gesplittet werden.

 

  • Es ist nicht zulässig, zu einem Pflichtgegenstand nur den dazugehörigen „vertiefenden“ Wahlpflichtgegenstand als weiteres Prüfungsgebiet zu wählen (z. B. GSK/PB und Wahlpflichtgegenstand GSK/PB).

 

  • Wurde ein zweistündiger Wahlpflichtgegenstand „gebucht“, um auf die im Lehrplan festgesetzte Stundenanzahl (6 oder 8 Stunden WPG) zu kommen, ist dieser für eine Ergänzung auf 10 bzw. 15 Stunden zulässig.

 

  • Ein 6-stündiger Wahlpflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ ist zur mündlichen Reifeprüfung auf dem GERS-Niveau A2 als selbstständiges Prüfungsgebiet zugelassen.

 

  • Informatik ist eigenständig nur im sechsstündigen Gesamtausmaß mündlich maturabel.

 

  • Die ergänzenden Wahlpflichtgegenstände Bildnerische Erziehung und Musikerziehung (7. und 8. Klasse) sind nur in Verbindung mit dem jeweiligen Pflichtgegenstand (5. und 6. Klasse) maturabel.

 

  • Religion kann nur gewählt werden, wenn der Gegenstand zumindest in der letzten Schulstufe besucht wurde und über eventuell nicht besuchte
    Schulstufen eine Externistenprüfung abgelegt wurde.

 

 

 

Ablauf einer mündlichen Prüfung:

 

1. Die Kandidatin/Der Kandidat zieht im Beisein der Prüfungskommission zwei Themenbereiche aus einem Themenpool (dieser wird mit 30. November des Prüfungsjahres festgelegt). Einer der beiden Themenbereiche muss gewählt werden. Eine Fragestellung kann im Laufe der Reifeprüfung daher mehrmals gezogen werden.

 

Anzahl der Themenbereiche: pro Wochenstunde in der Oberstufe 3 Themenbereiche, höchstens jedoch 24. Ausnahmeregelungen für Vertiefende WPG (10), Instrumentalunterricht (6), BE und ME (10, wenn nicht Schwerpunkt), 2. lebende Fremdsprache + Latein (18).

 

Die Aufgabenstellungen müssen kompetenzorientiert sein:

  • eine Reproduktionsleistung (Inhalte wiedergeben, Information entnehmen, Fachausdrücke verwenden, Arbeitstechniken anwenden etc.)
  • eine Transferleistung (Zusammenhänge erklären, Sachverhalte verknüpfen und einordnen, Materialien analysieren, Sach- und Werturteile unterscheiden etc.)
  • eine Leistung im Bereich von Reflexion und Problemlösung (Sachverhalte und Probleme erörtern, Hypothesen entwickeln, eigene Urteilsbildung reflektieren etc.)
  • In Deutsch muss der Ausgangspunkt ein Text sein. In den lebenden Fremdsprachen muss die Aufgabenstellung eine monologische und eine dialogische Aufgabe enthalten.

 

2. Die Prüferin/Der Prüfer legt zu diesem Thema eine von 2 vorbereiteten Fragen vor.

 

3. Vorbereitungszeit: mindestens 20 Minuten, für Fremdsprachen mindestens 15 Minuten

 

4. Prüfungsgespräch: 10-20 Minuten

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